Vorentwurf:

  • d.h. die skizzierte Lösung der wesentlichen Teile der Anlagen, überschlägige Kostenschätzung, Erläuterungsbericht, Untersuchungen über Versorgungsverhältnisse.
  • Die Bedarfsermittlung wird direkt mit dem Kunden erarbeitet. Ergebnisse werden direkt in das Projektbuch eingetragen. Im Raumbuch (EDV) werden die Ergebnisse im zugehörigen Projekt eingearbeitet. Raumbedarf wird nach Skizzen bzw. Plänen des Architekten überarbeitet.
  • Haustechnikrichtwerte können ebenfalls aufgrund des Raumbuches an Architekten, Haustechnikplaner etc. weitergegeben werden. Haustechnikrichtangaben enthalten Angaben für die Statik, Trassenführung, Energiebedarf, Ver- und Entsorgung, Anlagenskizzen, Behördenvorgaben etc.
  • Gemeinsam mit dem Kunden bzw. der Technischen Leitung wird eine Gerätebewertung durchgeführt. Anlagen und Geräte die für die Weiterverwendung bestimmt sind, werden definiert und in das Raumbuch eingetragen. Für diese Anlagen und Geräte werden ein Übersiedlungsmanagement ausgearbeitet und mit dem Nutzer abgestimmt.


Entwurf:

  • d.h. die Lösung der Aufgabe in einer solchen Durcharbeitung, dass danach die Ausschreibungs- bzw. die Fertigungs- und Ausführungsunterlagen ohne grundsätzliche Änderung erstellt werden können.

Bauangaben:

  • Weitergabe verbindlicher Bauangaben an die weiteren Fachplaner (Architekt, Haustechnikplaner etc.)


Ausschreibungsunterlagen:

  • Erstellung von Leistungsverzeichnissen oder Leistungsbeschreibungen für die Ausschreibung. Massenermittlung und Materialbestimmung
  • Durchführung der Ausschreibung
  • Einholen von Angeboten
  • Prüfung der Angebote in technischer und rechnerischer Hinsicht und auf Preiswürdigkeit.
  • Anfertigen eines Prüfberichtes zu den eingeholten Angeboten.
  • Bei Bedarf Anfertigen von Bestellunterlagen und Verträgen.


Allgemeine Herstellungsüberwachung:

  • Die allgemeine Herstellungsüberwachung umfasst Beratung und Unterstützung der Bauleitung insbesondere des Architekten, der Fachplaner oder des Auftraggebers.
  • Einweisen der ausführenden Unternehmer, Überwachung der Ausführung in größeren Zeitabständen (Bauphasen).
  • Stellungnahme zu Fragen und Änderungswünschen während der Ausführung, Verhandlung und Schriftwechsel mit Behörden und Dritten in technischen Fragen.


Abnahme:

  • Abnahme der betriebsfertigen Anlage auf Vertragsmäßigkeit ohne Leistungsmessungen, Niederschrift des Ergebnisses der Abnahme und ggf. Erteilung von Mängelrügen. Festlegung von Nachfristen für die Mängelbehebung.


Örtliche Herstellungsüberwachung:

  • Die örtliche Herstellungsüberwachung umfasst die Überwachung der Ausführung der Lieferungen und Leistungen auf der Baustelle hinsichtlich der Übereinstimmung mit den Ausführungszeichnungen und auf Vertragsmäßigkeit. Überwachung der Terminpläne, die Koordinierung der Arbeiten der verschiedenen Auftragnehmer, die stichprobenartige Kontrolle der gelieferten Materialien, die Überwachung des Stundeneinsatzes der Firmen, die Anordnung und Anerkennung der Stundenlohnarbeiten.


Rechnungsprüfung:

  • d.h. die Nachprüfung aller Lieferantenrechnungen, die vorher von der örtlichen Herstellungsüberwachung vorgeprüft sein müssen in technischer preislicher und rechnerischer Hinsicht.